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06. Juli 2023
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17 Minuten Lesedauer

CloudOps: eine Einführung in Cloud Operations

CloudOps oder Cloud Operations steht für eine Kombination aus den Disziplinen Netzwerk-, Security-, Performance- und Gerätemanagement sowie Helpdesk und weiteren Aufgaben, anhand derer ein durchgängiger Betrieb von Cloud-nativen Anwendungen und der zugrunde liegenden Infrastruktur gewährleistet wird. 

Einige sehen CloudOps als Fortsetzung von ITOps, den Transaktionen und Prozessen, die eine IT-Abteilung innerhalb einer Organisation verwaltet. Präziser lässt sich die Beziehung zwischen den beiden Konzepten jedoch dadurch beschreiben, dass CloudOps Abläufe aus der IT (sowie die Grundsätze von DevOps) auf eine Cloud-basierte Architektur anwendet, um Geschäftsprozesse zu verbessern und zu beschleunigen. Dabei geht CloudOps jedoch noch über ITOps hinaus, da Cloud-basierte Anwendungen und das Management von Daten in der Cloud zusätzlich neue Technologien und Tools sowie neue Fachkompetenzen erfordern. In erster Linie zielt CloudOps darauf ab, Ausfallzeiten beim Cloud-Computing zu eliminieren und so für kontinuierliche Transaktionen zu sorgen. 

Mit dem Aufkommen der Cloud benötigen Organisationen darüber hinaus in zunehmendem Maße spezielle Cloud-Techniker, die eine Mischung aus unternehmerischem und technischem Fachwissen mitbringen, um die Infrastruktur eines Unternehmens bewerten, Server bereitstellen, verschiedene Funktionen in eine Cloudumgebung migrieren und eine Verknüpfung zu Cloud-Diensten herstellen zu können - oftmals mit mindestens einem der großen Cloud-Anbieter.

Cloud Operations sind proaktiv, nicht reaktiv; Probleme werden gelöst, bevor sie auftreten. Weist etwa eine Speicherinstanz einen Performance-Abfall auf, hilft CloudOps bei der Erkennung des Problems und dabei, Daten von einem System auf ein anderes zu verschieben, bevor die ersten Fehlfunktionen auftreten. Ein weiteres Beispiel wäre, dass ein Angriffsversuch festgestellt wurde. CloudOps sorgt hier nicht nur dafür, dass eine entsprechende Warnung ausgegeben wird, sondern kann auch die nötigen Maßnahmen einleiten, um die betroffene IP-Adresse zu blockieren. Mit Cloud Operations lassen sich diese Aktivitäten und Eingriffe automatisieren, sodass sich auf Endbenutzerseite keinerlei Störungen bei Cloud-Anwendungen und -Daten bemerkbar machen.


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Der Unterschied zwischen CloudOps und DevOps

CloudOps ist eine Erweiterung von DevOps. Dabei wird Letzteres durch Cloud-Computing-Tools und nicht durch lokale Netzwerkserver ergänzt, und die kontinuierlichen Transaktionen, die DevOps ermöglicht, werden in die Cloud verlagert. DevOps ist eine Methode, mit der IT-Transaktionen unterstützt werden und durch die Entwicklungsteams effektiver zusammenarbeiten. Dazu gehören Vorgehensweisen und Verfahren, mit denen Organisationen ihre Entwicklungszyklen verkürzen, die Zeit bis zur Markteinführung reduzieren und die Auslieferung und Qualität der Software kontinuierlich verbessern. Durch all diese Prozesse kommt es letztendlich zu längeren Uptime-Zeiten, einer besseren Servicequalität und zu einer positiven Kundenerfahrung. All dies ist für eine erfolgreiche Strategie zur digitalen Transformation entscheidend. 

Wie fügt sich hier also CloudOps ein? Für die Migration von Systemen in eine Cloud-native Infrastruktur benötigen IT-Teams adäquate Prozesse für das Management der Cloud-basierten Anwendungen und Daten. CloudOps vereint hierzu Best Practices für die Fachbereiche Cloud-Architektur, Softwareentwicklung, Security, Compliance und IT Operations, die sie dabei unterstützen, diese Cloud-Infrastruktur zu verwalten. Im Kern geht es bei CloudOps darum, die Auslieferung von Software sowie das Management von Anwendungen und Servern zu automatisieren, wobei sämtliche Elemente aus der Cloud bereitgestellt werden. 

Funktionen und Ziele von CloudOps

Die Funktionen, die das CloudOps-Team in einer Organisation wahrnimmt, erfordern eine große Bandbreite an Fähigkeiten aus der gesamten Organisation, wie z. B. von IT Operations- und anderen IT-Teams, DevOps-Teams, Operations-Teams für Geschäftsanwendungen und Cloud-Dienstanbietern.

Die übergeordneten Ziele von CloudOps bestehen darin:

  • für die fortgesetzte Funktionstüchtigkeit und Ausführung von Cloud-Services und Cloud-Infrastruktur zu sorgen;
  • Performance und Kapazität zu optimieren und dabei sicherzustellen, dass das für die Cloud vorgesehene Budget nicht verschwenderisch für Speicherplatz oder ungenutzte Ressourcen ausgegeben wird, und die Betriebskosten im Blick zu behalten;
  • Service-Level-Agreements einzuhalten;
  • Compliance- und Konfigurationsvorgaben zu verwalten;
  • sicherzustellen, dass die richtigen Wiederherstellungs- und Abhilfemaßnahmen getroffen werden können.


Verwalten einer CloudOps-Umgebung

Herkömmliche Modelle zur Bereitstellung von IT-Services werden den betrieblichen Anforderungen der Cloud nicht gerecht. Das haben auch einige Organisationen festgestellt, und so setzen sie für CloudOps nun auf neue Tools für das Management von Cloud-Plattformen, die Bereitstellung, Betriebsabläufe und Optimierung in diesen Umgebungen besser unterstützen. Zwar versuchen nahezu alle Organisationen, verschiedene Cloud-Konfigurationen – von Multi-Cloud- bis Hybrid-Cloud-Konfigurationen – unter einen Hut zu bringen. Doch die meisten von ihnen merken erst auf halbem Weg durch ihren Cloud-Migrationsprozess, dass sie den Cloud-Betrieb nicht mit herkömmlichen ITOps verwalten können. Oder kurz gesagt: Einige Organisationen haben die Bedeutung von CloudOps noch nicht verstanden, während andere spezielle CloudOps-Strategien und -Toolsets entwickelt haben, mit denen sie der zunehmenden Komplexität ihrer Systeme begegnen.

Während kontinuierliche Transaktionen nicht nur in der Cloud-Technologie eine Rolle spielen, sind in einer Cloud-Umgebung die richtigen CloudOps-Verfahren und Best Practices vonnöten, um ungeplante Downtime und Ausfälle zu vermeiden. Mithilfe von Auto- und Self-Provisioning können Organisationen duale redundante Systeme einrichten, die es ermöglichen, dass Transaktionen bei System- und Software-Updates und auch bei Systemausfällen weiterhin ausgeführt werden. Neben den redundanten Systemen sieht die Cloud auch Abstraktions- und Managementsoftware vor, die Systeme bei der Suche nach Workarounds bei Ausfällen und Updates unterstützt. Hierzu zählen:

  • Cloud Management Platform-(CMP-)Tools, die kontinuierliche Transaktionen sowie Reparaturen automatisieren können, wenn es zu einem Systemausfall kommt. CMP-Tools aktivieren die Selbstheilung, wenn es zu Ausfällen in Speichern, Netzwerkgeräten und anderen Systemen kommt, bevor die Endbenutzer das Problem bemerken.
  • Messdaten- und Überwachungssystem-Tools in öffentlichen und privaten Clouds, die Probleme proaktiv identifizieren, Daten zum Zustand des Systems sammeln und dann automatisierte Verfahren in Gang setzen, um Probleme im Voraus zu beheben.

Vor allem bedarf es einer Vielzahl an Verfahren, damit es gar nicht zu Ausfallzeiten kommt, sodass es nicht möglich ist, kontinuierliche Transaktionen in der Cloud mit nur einem Tool oder einer Lösung zu erreichen, die alle Probleme auf einmal beseitigen. Zu den Fragen und Schritten, die Organisationen berücksichtigen müssen, wenn sie sich für CloudOps interessieren, gehören die folgenden:

  • Festlegen, welche Anwendungen und Datasets ihr in der Cloud hosten wollt, und was erforderlich ist, um sie auf Cloud-Plattformen zu migrieren
  • Erstellen und Aktualisieren eines Bereitstellungsplans, um zu verhindern, dass Transaktionen bei Anwendungs- und System-Updates sofort angehalten werden, und um ungeplante Ausfälle drastisch zu reduzieren oder vollständig zu eliminieren
  • Verwenden der Auto- und Self-Provisioning-Mechanismen Ihrer Cloud-Plattformen zur Erstellung redundanter Services
  • Auswählen von CloudOps-Tools, einschließlich CMP- und Überwachungs-Tools

Best Practices für das CloudOps-Management

Zur Verwaltung einer CloudOps-Umgebung ist es erforderlich, dass eine gesamte Organisation einen Paradigmenwechsel vollzieht. Es wird ein eigenständiges Team mit Experten aus den Bereichen Sicherheit, IT, Cloud-Services, Compliance etc. benötigt, das sich nur mit den IT Operations in der Cloud beschäftigt.

Unternehmen erkennen diesen Bedarf an speziellen CloudOps- oder Cloud-Operations-Teams zunehmend an. So hat etwa Flexera in diesem Report zum Status quo der Cloud ermittelt, dass 66 % der Unternehmen bereits ein Cloud-COE (Center of Excellence) eingerichtet haben, während bei weiteren 21 % ein solches in Planung ist.

Die richtige Cloud-Migrationsstrategie finden

  • Bereitet euch vor: Die Umstellung eines Unternehmens auf Cloud-Betrieb erfolgt nicht über Nacht. Sie erfordert eine angemessene Planung, bei der es gilt, die Kosten abzuwägen, Sicherheitsrisiken zu beurteilen, für Management-Buy-In zu sorgen etc.
  • Erstellt eine Cloud-Checkliste: Darin solltet ihr die für eure Organisation spezifischen Anforderungen und Herausforderungen dokumentieren. Führt jede Anforderung gesondert auf, damit eurer Team die geschäftlichen Anforderungen während der Migration weiterhin erfüllen kann.
  • Ermittelt, welche Cloud-Lösung am besten für eure Organisation geeignet ist: Zur Wahl stehen öffentliche Clouds, private Clouds und Hybrid-Clouds. In privaten Clouds haben Organisationen die umfassende Kontrolle über die Sicherheit ihrer Systeme und Daten. Öffentliche Clouds bringen größere Sicherheitsrisiken mit sich, aber sie erleichtern den Wechsel in die Cloud.
  • Visualisiert eure Netzwerkinfrastruktur: Ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise der verschiedenen Systeme und Daten und des Werts, den sie mit sich bringen, ist für die Implementierung von CloudOps unerlässlich. Diese Informationen sollten als Entscheidungsgrundlage dafür dienen, welche Cloud-Lösung eure Organisation übernimmt. Zudem erleichtern es die entsprechenden Visualisierungen dem Anbieter der Cloud-Lösung, den Bedarf der Organisation nachzuvollziehen, und durch sie kann der Cloud-Migrationsprozess reibungsloser erfolgen. Darüber hinaus ist die Wahl mehrerer Cloud-Anbieter sicherlich eine Option, die eurer Organisation u. U. zusätzliche Vorteile und Chancen aus verschiedenen Systemen eröffnet.
  • Verschafft euch einen fundierten Überblick über eure aktuelle Netzwerkinfrastruktur: Zu wissen, woraus sich euer Netzwerk zusammensetzt, ist entscheidend dafür, dass eure Organisation beim Wechsel in die Cloud fundierte Entscheidungen treffen kann.

Für einen Kulturwechsel plädieren

  • Holt alle an Bord: Um in der Cloud erfolgreich zu sein, muss die gesamte Organisation mitziehen; alte Prozesse und Verfahren sind einfach keine Option mehr. Vermittelt Mitarbeitenden und Management gleichermaßen, wie sich bestehende Systeme in die Cloud überführen lassen.
  • Macht euch mit den Wartungsanforderungen vertraut: Im Vergleich zu physischen Servern unterscheiden sich die entsprechenden Prozesse grundlegend von denen in der Cloud. Teams müssen mit den Cloud-Anbietern zusammenarbeiten, um Fehler zu suchen und zu beheben, für Compliance zu sorgen und alle weiteren Aufgaben auszuführen, die erforderlich sind, um die Systeme am Laufen zu halten. Sie müssen neue Cloud-spezifische Fähigkeiten erwerben, und da für CloudOps keine physischen Server benötigt werden, müssen die virtuellen Server mit den Tools der Cloud-Anbieter gewartet werden.

Self-Provisioning für Benutzer einführen

  • Optimiert eure Prozesse: Gebt den Endbenutzern Tools an die Hand, mit denen sie Anwendungen und Services starten können, ohne dass sie die IT-Abteilung einschalten müssen. Dadurch können sich eure CloudOps-Teams auf die wichtigen Probleme konzentrieren, statt eine Flut von internen Anfragen beantworten zu müssen.

Sicherheit automatisieren

  • Automatisiert Tests vor dem Hintergrund von Sicherheitskonfigurationen: Dadurch bleiben all eure Systeme sicher und halten die Vorgaben ein, während sich eure Cloud-Architektur vergrößert.
  • Sorgt für eine sichere Speicherung und Migration: Überwacht den Datenzugang engmaschig, und setzt umfassend auf Datenverschlüsselung.
  • Investiert in Security-Tools: Besonders bei öffentlichen Clouds stellt die Sicherheit ein Risiko dar. Risiken lassen sich mit den richtigen Tools jedoch reduzieren. Implementiert Tools und Ressourcen, die eure Organisation mit gängigen Services wie der Erkennung von Schadcode, dem Schutz vor unbefugtem Netzwerkzugriff, Schwachstellen-Scans, Performance-Messungen und Monitoring von Konfigurationen unterstützen.
  • Richtet Korrekturmaßnahmen für Server ein: Wird falsch konfigurierte Infrastruktur und Infrastruktur mit nicht autorisierten Änderungen erkannt, können eure Teams diese Probleme so direkt nach ihrer Erkennung beheben.

Risiken und Vorteile von CloudOps in Einklang bringen

Cloud-basierte Plattformen haben gegenüber Plattformen, die ein lokales Network Operations Center benötigen, einen klaren Vorteil; sie sind weitaus besser skalierbar, unabhängiger von der Infrastruktur, latenztoleranter und automatisierter.

Insbesondere die Schnittstelle zwischen Cloud-Computing und DevOps bietet immense Vorteile. Wenn Organisationen Cloud-Services nutzen, sind sie flexibler und skalierbarer, und dank CloudOps sind die Services sicherer und verlässlicher. Die Vorteile sind:

  • Kosteneffizienz: Mit Cloud-Computing sparen Organisationen nicht nur Hardwarekosten, sondern auch die Kosten von Dienstprogrammen, Anlagen und sonstigen Komponenten, die benötigt werden, um die physische Infrastruktur aufrechtzuerhalten.
  • Skalierbarkeit und Flexibilität: Organisationen können die Cloud-Kapazität mühelos an ihren Bedarf anpassen. Teams müssen sich keine Gedanken mehr über zusätzlichen Speicherplatz machen oder jedes Mal, wenn die Cloud-Kapazität erweitert wird, neue Hardware konfigurieren.
  • Automatisierung: Die Cloud bietet etliche Vergünstigungen; sie stellt die Infrastruktur bereit, erstellt Builds, führt Qualitätstests durch, erstellt Berichte und bietet weitere Funktionen, die Prozesse automatisieren und letztlich die Zeit bis zur Markteinführung reduzieren.
  • Disaster Recovery: Brände? Orkane? Wirbelstürme? Gegenüber diesen diversen anderen Katastrophen bleibt eure Cloud-Infrastruktur resilient. Denn anders als bei physischer Infrastruktur könnt ihr die Speicherung eurer Daten in der Cloud auf mehrere Orte verteilen.
  • Kontinuierliche Transaktionen: Updates ebenso wie die Bereitstellung eurer Software können erfolgen, ohne dass etwas verloren geht oder dass es zu Serviceunterbrechungen kommt.

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Diese Vorteile sind generell typisch für Cloud-Migrationen, aber nur weil ihr in eurer Umgebung über eine Cloud-Infrastruktur verfügt, bedeutet das nicht, dass ihr all diese Vorteile auch nutzt. Mit CloudOps wird eure Organisation mit den richtigen Vorgehensweisen und Verfahren optimiert, sodass ihr eure Cloud-Infrastruktur wirklich optimal nutzen könnt.

Zu den Herausforderungen von CloudOps gehören z. B. eine mögliche Überstrapazierung eures Budgets sowie Governance-Fragen.

  • Budgetprobleme: Es ist davon auszugehen, dass Organisationen 30 % oder sogar mehr ihres Cloud-Budgets aufgrund unwirtschaftlicher Verhaltensweisen und ungenutzter Ressourcen verschwenden. Cloud-Computing mag zwar skalierbar sein, aber diese Skalierung hat oftmals ihren Preis und sollte im Einklang mit dem Budget stehen, das für die Cloud vorgesehen ist. Möchtet ihr mehr erfahren? Dann lest unseren Blog-Beitrag zu aktuellen Trends bei IT-Ausgaben und -Budgets.
  • Governance: Eine weitere potenzielle negative Auswirkung des schnellen Skalierens ist ein Mangel an Governance. Aufgrund der schnellen Bereitstellung kann es schwieriger sein, den Überblick über alle Workloads in der Cloud zu behalten und sich um Budget, Governance und Compliance zu kümmern.

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Schritte zum Einstieg in CloudOps

Für die ersten Schritte mit CloudOps ist es zwingend erforderlich, dass ihr eine Cloud-Management-Plattform habt, um die Funktionen aller Instanzen und Ressourcen, aus denen eure Infrastruktur besteht, zu integrieren. Ein konsolidiertes Dashboard ist ein leistungsstarkes Tool, da Cloud-Administratoren mit ihm Aktionen über eine gesamte Multi-Cloud-Umgebung hinweg durchführen können. Teams können Performance-Probleme besser verstehen, Services einheitlich Cloud-übergreifend bereitstellen und Wartungs- und Sicherheits-Updates mit einem umfassenden Überblick über die Umgebung ihrer Organisation ausführen. Entscheidend ist zudem, dass eine Organisation mit einer Cloud-Infrastruktur die richtigen Governance-Richtlinien umsetzt. Diese Richtlinien können technisch oder wirtschaftlich ausgerichtet sein und dabei verhindern, dass ein Benutzer z. B. mehr als 10 Rechner bereitstellt, oder die Menge an Hardware begrenzen, die eine Anwendung nutzen kann.

CloudOps ist die Zukunft. Die Komplexität der Clouds nimmt fortwährend zu. Während Anwendungen in die Cloud verlagert werden, bleiben die mit ihnen verbundenen Legacy-Server, Datenbanken und zusätzlichen Plattformen in der Umgebung bestehen. Compliance ist in der Cloud ebenfalls komplexer, wodurch es für die Teams leichter ist, eine große Bandbreite an Services von verschiedenen Anbietern zu übernehmen. Kurz gesagt ist die Cloud-Komplexität auf dem Vormarsch, sodass CloudOps immer wichtiger für den Erfolg der Organisationen wird, die Anwendungen in der Cloud ausführen.

Zusammenfassung

Ihr habt es also endlich geschafft. Ihr habt eure Organisation in die Cloud verlagert und seid jetzt zum Teil oder sogar ganz serverlos. Doch GANZ fertig seid ihr noch nicht, denn eure Organisation braucht den richtigen Ansatz und das richtige Technologie-Set, damit alles gut funktioniert – ansonsten wird euer Übergang zum Cloud-Computing fehlschlagen. Herkömmliche IT Operations werden es nicht richten, denn sie sind unflexibel und kabelgebunden und letztendlich nicht mit dem dynamischen Wesen der Cloud kompatibel.

Es ist entscheidend, dass ihr die speziellen Anforderungen eurer Cloud-Anwendungen und der Benutzer versteht und dann die richtigen Tools und Prozesse zum Skalieren, Automatisieren der Transaktionen, Self-Provisioning und Beheben von Bedrohungen auswählt – die Tools und Prozesse, aus denen CloudOps im Wesentlichen besteht.

Die Verlagerung in die Cloud ist erst der Anfang, und die Einbeziehung von CloudOps bedeutet, dass die gesamte Organisation eine neue Perspektive einnimmt; eine neue Art der Skalierung, eine neue Art der Sicherung und eine neue Art der Innovation. Es wird Herausforderungen geben, aber auch Vorteile, denn die Cloud wird eine Organisation in der heutigen Zeit mit dem richtigen CloudOps-Ansatz von Grund auf verändern, indem sie ihre Prozesse insgesamt schneller, sicherer und einfach besser macht, als es jemals zuvor der Fall war.


 

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Dieser Beitrag spiegelt nicht zwingend die Position, Strategie oder Meinung von Splunk wider.

 

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Stephen Watts works in growth marketing at Splunk. Stephen holds a degree in Philosophy from Auburn University and is an MSIS candidate at UC Denver. He contributes to a variety of publications including CIO.com, Search Engine Journal, ITSM.Tools, IT Chronicles, DZone, and CompTIA.

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